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von Alfred Santner am 18.01.2018 geschrieben
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Wir sind startklar für das Nassfeld!

Die Gailtaler Bietergruppe: Friedl Seiwald, Martin Waldner, Herbert Waldner, Klaus Herzog. - © Hude© Hude

Die Gailtaler Bietergruppe: Friedl Seiwald, Martin Waldner, Herbert Waldner, Klaus Herzog.

Klagenfurt, 17. Jänner 2018 – Die Gailtaler Bietergruppe (Friedl Seiwald, Martin Waldner, Herbert Waldner, Klaus Herzog), die die Anteile von HETA und Grazer Wechselseitiger Versicherung an den Nassfeld-Bergbahnen erwerben möchte, hat heute in Klagenfurt ihre Pläne für das Nassfeld präsentiert. Die Gruppe zeigte sich zuversichtlich, die angebotenen 33,3 Prozent der Bergbahnen mit der eigens dafür gegründeten „SWNP Beteiligungs GmbH“ übernehmen zu können und das Nassfeld und die gesamte Region in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

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Schon bisher hat die Gailtaler Bietergruppe nicht weniger als 112 Millionen Euro in die Lift- und Betteninfrastruktur am Nassfeld investiert. In den Betrieben der Bietergemeinschaft sind aktuell rund 300 Menschen beschäftigt, überwiegend aus der Region. Jedenfalls sollen im Laufe der kommenden Jahre rund 140 Millionen Euro in zusätzliche Betten und in Liftanlagen investiert werden.

 

"Wir sind startklar", lautet der Grundtenor der Gailtaler Unternehmer: Sie betonen ihre starke Eigenkapitalbasis, für neuen Schwung soll auch eine verstärkte Kooperation mit dem Österreichischen Skiverband ÖSV sorgen. Angedacht sind die Errichtung eines permanenten ÖSV-Trainingszentrums und als fixe Einrichtung ein internationaler "Nachtslalom Grand-Slam" mit den Rennorten Zagreb, Kranjska Gora und dem Nassfeld.

 

Friedl Seiwald, dessen Familie seit mehr als einem halben Jahrhundert unternehmerisch am Nassfeld tätig ist, möchte das Nassfeld für kommende Generationen attraktiv halten. "Nächster Schritt ist die Modernisierung der Gartnerkofel- und Tröglbahn zu zwei 8-er Bahnen, um die Förderkapazität zu erhöhen und um wettbewerbsfähig zu bleiben", sagt er. Seiwald bekennt sich auch klar dazu, dass die Idee eines Ausbaus der Seilbahnen Richtung Italien nicht fallen gelassen werden darf. Anstatt der ursprünglich angedachten 3 Liftsektionen ab Pontebba, wäre es für ihn ein denkbarer Weg nur die oberste Sektion ab der Kaserne via Livio bis auf die Madritsche hinauf umzusetzen.

 

Klaus Herzog kämpft als Liftbetreiber und Obmann der Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer für eine gute Kärntner Konstellation, sodass die Bergbahnen in Kärntner Hand bleiben und die Entscheidungen auch künftig vor Ort fallen. Auch sieht Herzog großes Potenzial für Vereins- und Firmenrennen, mittelfristiges Ziel sei es, Weltcuprennen durchzuführen.  "Schlag das Ass" sei ein toller Event geworden, es soll aber auch die Tradition der FIS-Rennen am Nassfeld wieder aufleben.

 

Martin Waldner führt unter anderem das Hotel Gartnerkofel am Nassfeld und hat sich als Pionier für den Ganzjahrestourismus einen Namen gemacht. Er möchte starke Anreize schaffen, dass das Schifahren nicht zum Luxusgut wird. "Wir müssen gezielt auf die Kärntner Schulen zugehen, und attraktive Angebote für Schulschikurse schaffen. Die jungen Leute sind die Eltern und die Kunden von morgen!", erklärt Waldner. Er sieht sich als engagierter Kämpfer auch für die kleineren umliegenden Schigebiete. (Weißbriach, Kötschach/Vorhegg, Kirchbach/ Griminitzen)

 

Herbert Waldner setzt seit 15 Jahren erfolgreich Bauprojekte am Nassfeld um, zwei Hotelprojekte sind derzeit in Planung. Ihm liegen drei Punkte am Herzen:

1. "Eine Kärntner Lösung für das Nassfeld ist einfach vernünftig. Ich bin überwältigt von den vielen positiven Reaktionen und Unterstützungsangeboten für unsere Gruppe".

2. Das Land Kärnten spielt mit einem Drittel der Anteile eine wichtige Rolle. Als Gailtaler und als Kärntner wünschen wir uns, dass die öffentliche Hand zumindest so lang an Bord bleibt, bis der künftige Kurs am Nassfeld abgesteckt ist. Wenn das Land danach seine Anteile verkaufen möchte, werden auch wir uns das in Ruhe anschauen. Der neue Landtag muss ohnehin selbst entscheiden, ob und in welchem Ausmaß es zu einer Privatisierung kommen soll.

3. "Meine Partner und ich möchten, dass das Nassfeld floriert und die gesamte Bevölkerung profitiert! Daher sind wir offen für alle, die hier mitziehen wollen.

Wir versperren uns nicht gegen einen Investor, egal ob vom Inland oder Ausland, der mit uns gemeinsam das Nassfeld entwickeln will."

Quelle:
Christine Strömpfl, 
www.kommunikationsquadrat.at

 

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